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Mit dem Hund zum Tierarzt

Sei es eine normale Untersuchung, eine Impfung oder ein Besuch aufgrund einer Krankheit oder Verletzung - Sie werden immer mal wieder mit Ihrem Hund zum Tierarzt gehen.

Und das bedeutet meist vor allem eins: Stress – für Ihren Hund und für Sie. Denn unsere Vierbeiner gehen normalerweise nicht gerne zum Tierarzt. Untersucht zu warden und von merkwürdigen Gegenständen, Gerüchen, Menschen und Tieren umgeben zu sein, passt Ihnen einfach nicht. Dabei gibt es einige Tricks, die dieses Unterfangen für beide Seiten etwas leichter machen.

Am besten gehen Sie vor dem Besuch noch einmal mit ihm spazieren - vor allem, weil er dann noch einmal sein Bein heben kann. So verringern Sie das Risiko, dass er später in der Praxis uriniert. Der Spaziergang wird ihn zudem ruhiger und gelassener machen.

Benutzen Sie eine Transportbox

Der beste und sicherste Weg, Ihren Hund zum Tierarzt zu transportieren, ist eine spezielle Reisebox. Das gilt auch, wenn er normalerweise sicher an der Leine geht, gut gehorcht und ruhig ist. Der Behälter verhindert, dass er beißt, kratzt oder vor Angst wegrennt. Zudem schützt die Box Ihren Hund vor anderen, eventuell aggressiven Tieren in der Praxis. Gerade wenn Ihr treuer Freund krank ist oder hinkt, wird es die Transportkiste für ihn einfacher machen.

Ein zusätzlicher Tipp: Legen Sie die Box mit gemütlichen Tüchern aus, an die Ihr Hund im besten Fall schon gewöhnt ist. Dafür können Sie zum Beispiel einen Teil des Stoffs benutzen, auf dem er normalerweise schläft. Oder Sie verwenden ein altes Kleidungsstück, an dem Ihr Geruch hängt.

Im Wartezimmer ist es besonders wichtig, Ihren treuen Begleiter zu beruhigen und unter Kontrolle zu halten. Er wird sicherlich aufgeregt sein, wenn er all die anderen Tiere trifft. In dieser Situation ist es ratsam, ihn auf den Schoss zu heben oder neben sich zu setzen. Berühren Sie Ihren Hund und sprechen Sie ruhig auf ihn ein - das wird ihm Sicherheit und ein wenig Entspannung geben.

Fragen Sie, ob sie helfen können

Wenn Sie dann in der Sprechstunde sind, fragen Sie Ihren Tierarzt zunächst, ob Sie Ihm helfen können, indem Sie Ihren Hund festhalten. Eigentlich sollte das Halten des Tieres für das Praxisteam aber kein Problem sein. Denn der Tierarzt und seine Assistenten haben durch ihre tägliche Arbeit sehr viel Erfahrung darin, ängstliche und kranke Tiere zu halten, ohne dabei selbst verletzt zu werden oder einen der kleinen Patienten zu verletzen.

Tierarztpraxen sind meist sehr betriebsame Orte. Falls Sie eine längere Sitzung planen, raten wir Ihnen, das im Voraus zu besprechen. Reservieren Sie sich eine regelrechte Sprech-Stunde oder besuchen Sie die Praxis zu weniger geschäftigen Zeiten. Hochbetrieb herrscht meist früh am Morgen und gegen Abend - eben dann, wenn die meisten Leute nicht bei der Arbeit sind.

Wir empfehlen Ihnen, regelmäßig mit Ihrem Hund zum Tierarzt zu gehen - auch wenn er nur mal wieder gewogen werden muss. Nicht nur, weil Ihr Vierbeiner sich dann an den Doktor und die Untersuchungsprozedur gewöhnen kann, sondern auch, damit dieser Ihr Tier besser kennen lernt. Je öfter der Tierarzt Ihren Hund sieht, desto besser kann er seine Bedürfnisse erkennen und auf sie eingehen.

 


 

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