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Tierische Helden: Such- und Rettungshunde

Hunde sind nicht nur zuhause großartige Gefährten, sondern spielen auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Such- und Rettungshunde leisten in vielen Katastrophensituationen wertvolle Hilfe. Fachleute schätzen, dass ein Hund dabei die Arbeit von mehr als 20 Menschen verrichten kann.

Such- und Rettungshunde sind in der Lage, viel größere Strecken zurückzulegen als ein Mensch. Sie besitzen einen wesentlich besseren Geruchs-, Seh- und Hörsinn und können daher auch sehr schwache Lebenszeichen wahrnehmen.

Die Tatsache, dass Hunde schneller arbeiten als Menschen, trägt wesentlich zur höheren Überlebensrate in Katastrophenfällen, insbesondere bei Lawinenunfällen, bei. Mehr als 90 % der Opfer überleben, wenn sie innerhalb von 15 Minuten geborgen werden können. Vergehen mehr als 30 Minuten, sinkt diese Zahl jedoch drastisch auf nur noch 30 %.

Such- und Rettungshunde werden gewöhnlich für eine der folgenden Aufgaben ausgebildet: die Verfolgung einer Duftspur oder das Absuchen eines bestimmten Bereichs. Für diese beiden Aufgaben sind unterschiedliche Fertigkeiten und Ausbildungen erforderlich. Geht jemand in der Wildnis verloren, spürt der Such- und Rettungshund die Person auf, wobei er ihren Geruch von einem persönlichen Gegenstand aufnimmt. Diesem folgt er dann, bis er die gesuchte Person gefunden hat.

Nach einem Erdbeben oder einem Lawinenunfall muss der Such- und Rettungshund verschüttete Personen schnell aufspüren. Das bedeutet, er muss über seine Nase instinktiv menschliche Gerüche am Katastrophenort aus der Luft aufnehmen. Nachdem der Hund eine Stelle ausfindig gemacht hat, an der ein Mensch verschüttet ist, können Helfer die betreffende Person ausgraben und befreien.

Am häufigsten kommen Hüte- oder Jagdrassen als Such- und Rettungshunde zum Einsatz, weil viele von ihnen bereits von Natur aus einen Hüte- oder Jagdtrieb besitzen. Aber mit der richtigen Ausbildung kann praktisch jeder Hund mit dem entsprechenden Temperament ein Such- und Rettungshund werden.

Eine intensive Ausbildung ist für einen guten Such- und Rettungshund das A und O. Er muss absolut gehorsam, geistig und körperlich fit und für die Arbeit bereit sein. Er muss sich auf unterschiedlichste Situationen einstellen können, von Erdbeben und urbanen Katastrophen bis hin zu Lawinenunglücken und Wildniseinsätzen.

Die Arbeit in Katastrophengebieten ist sowohl für die menschlichen als auch für die tierischen Helfer eine große Belastung. Es ist deswegen von wesentlicher Bedeutung, dass diese Hunde sowohl in körperlicher als auch in emotionaler Hinsicht immer in optimaler Verfassung sind.

Alle Hunde, ob hart arbeitende Such- und Rettungshunde oder die Kameraden unseres Alltags, brauchen für ein langes und gesundes Leben die richtige Nahrung. Hill's hat sich deswegen die Herstellung von Premium-Nahrung für Hunde aller Größen, Rassen und Altersstufen zur Aufgabe gemacht.

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