Was Du tun kannst und was Du lieber lassen solltest, um Deine Katze zu erziehen

Veröffentlicht von Erin Ollila
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Du liebst Deine Katze, aber Dein pelziger Freund hat sicherlich eine unabhängige Ader und kann manchmal ziemlich angriffslustig sein. Du musst wissen, wie man eine Katze erzieht, aber vielleicht weisst Du nicht, wo Du anfangen sollst. Eine Katze wirksam zu erziehen, kann einige Versuche erfordern. So wie alle Menschen unterschiedlich sind, sind es auch alle Tiere. Während die einen positiv auf eine bestimmte Art der Korrektur von schlechtem Katzenverhalten reagieren, können andere Deine Versuche ablehnen, und das Verhalten der Katze wird nur noch schlimmer. Ausserdem gibt es einige Methoden, die Du bei der Erziehung einer Katze auf keinen Fall ausprobieren solltest.

Es ist schwer zu wissen, wie man eine Katze erzieht, wenn man es noch nie getan hat oder wenn Deine früheren Katzen anscheinend von ganz allein gelernt haben, wie man sich zu benehmen hat. Für einen guten Start ist es wichtig zu wissen, was man tun und was man nicht tun sollte, um eine Katze zu Hause zu erziehen. Wenn Dein Kätzchen – oder Deine ältere Katze – einmal verstanden hat, welches Verhalten angemessen ist, müssen schlechte Verhaltensweisen weniger korrigiert werden. Schliesslich sind Katzen sehr klug.

Was Du lieber lassen solltest, um Deine Katze zu erziehen

Vergleiche Deine Katze nicht mit Deinem Hund. Wenn Du bereits einen Hund trainiert hast, denkst Du vielleicht, dass die Erziehung einer Katze ähnlich abläuft. Das ist nicht der Fall! Katzen und Hunde sind sehr unterschiedliche Tiere, und sie lernen nicht auf dieselbe Weise. Während Dein Hund sich auf den Trainingsprozess einlässt, indem er auf Deine Befehle hört, wird Deine Katze Deine Aufforderungen zu sitzen oder Platz zu machen nicht befolgen. Die Erkenntnis, dass Du Deine Katze anders ansprechen musst, ist der erste Schritt zum Erfolg für Euch beide.


Diszipliniere Deine Katze nicht körperlich. Die Erziehung eines Haustieres kann sehr frustrierend sein, wenn man gemeinsam lernt, aber es versteht sich von selbst, dass man einer Katze niemals wehtun sollte, wenn man sie diszipliniert. Katzen sind bereits intolerant gegenüber menschlichen Formen der Bestrafung, aber eine Katze körperlich zu disziplinieren, wird Deine Bindung zu ihr zerstören. Halte Deine Katze niemals fest, schüttele oder schlage sie nicht. Wenn Du Deine Katze körperlich angehst, kann dies die Situation noch verschlimmern und dazu führen, dass sie ausschlägt oder sich zurückzieht. Ausserdem fällt es Katzen schwer, die körperliche Bestrafung mit dem schlechten Verhalten in Verbindung zu bringen, so dass man ihnen nicht wirklich beibringt, mit dem Verhalten aufzuhören. Wenn das Training Deines Tieres zu schwierig für Dich wird, hole Dir Verstärkung, z. B. Familienmitglieder oder sogar einen professionellen Trainer. Es ist keine Niederlage Hilfe anzunehmen!Gestreifte getigerte Katze auf dem Rücken knabbert am Finger des BesitzersSchreie nicht, um etwas klarzustellen. Du sprichst nicht dieselbe Sprache wie Deine Katze, also glaube nicht, dass sie Dich besser verstehen wird, wenn Du Deine Stimme erhebst. Natürlich kann Deine Katze verstehen, dass die Änderung Deiner Lautstärke bedeutet, dass etwas anders ist, aber Schreien kann Deine Katze erschrecken oder zu viel Aufmerksamkeit auf negative Verhaltensweisen lenken. Schreien kann dazu führen, dass sich Deine Katze gestresst und ängstlich fühlt, was zu weiterem Fehlverhalten führen kann.

Reibe Deiner Katze den Unfall nicht unter die Nase. Wenn Du ihr den Unfall unter die Nase reibst, wirst Du sie nur verärgern. Du wirst nicht plötzlich wissen, warum sie die Katzentoilette nicht benutzen, und sie werden nicht versprechen, es nie wieder zu tun. Wenn Du Deiner Katze den Unfall unter die Nase reibst, erregt das mehr Aufmerksamkeit für den Ort des Geschehens und kann Deine Katze sogar darin bestärken, dass es für sie in Ordnung ist, auf die Toilette zu gehen, wo immer sie will. Am besten ist es, den Bereich einfach gründlich zu säubern und weiter am Training der Katzentoilette zu arbeiten.

Erlaube kein aggressives Spielen. Du könntest meinen, dass Dein süsses kleines Kätzchen es nicht besser weiss, wenn es Dich beim Spielen in die Finger beisst oder schlägt. Du weisst jedoch ganz genau, dass eine ältere Katze bei Dir zu Hause nicht beissen und kratzen soll. Bei jedem neuen Tier, das zu dir nach Hause kommt, musst Du frühzeitig Erwartungen an das Verhalten des Tieres festlegen. Wenn Deine Katze während des Spielens anfängt zu kratzen oder zu beissen – auch wenn es unschuldig ist – unterbreche das Spiel sofort, damit Dein Kätzchen weiss, was erlaubt ist und was nicht. Dies gilt insbesondere für das Spiel mit Kindern. Wenn Du ihnen beim Spielen erlaubst, an Deinem Finger zu knabbern, könnten sie denken, dass es in Ordnung ist, dies mit Kindern zu tun. Dies könnte dazu führen, dass die Kinder Angst vor Deiner Katze bekommen, was Du selbstverständlich nicht möchtest.

Verwende keine Sprühflasche. Es ist ein alter Mythos, dass eine Sprühflasche das schlechte Verhalten einer Katze umlenken kann, aber die Wahrheit ist, dass sie das Besprühen wahrscheinlich nicht mit dem schlechten Verhalten in Verbindung bringt. Sie werden wahrscheinlich aufhören zu tun, was sie tun, um wegzulaufen, weil sie besprüht werden, aber nicht verstehen, dass die Disziplinierung mit ihrem Verhalten verbunden ist. Diese Methode kann auch dazu führen, dass sich Deine Katze schon beim Anblick einer Sprühflasche zurückzieht, und das ist nicht erwünscht.

Was Du tun kannst, um eine Katze zu erziehen

Bestärke gute Verhaltensweisen. Katzen lernen nicht durch Bestrafung, aber durch Lob und gesunde Leckerlis kann man ihnen beibringen, zu erkennen, wenn sie etwas richtig machen. Achte darauf, Deine Katze während des positiven Verhaltens zu belohnen, damit sie die Verbindung zwischen ihrem Verhalten und der positiven Verstärkung herstellen kann.

Halte bei „schlechtem“ Verhalten sofort inne. Die Erziehung Deiner Katze muss nicht immer aktiv sein. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit von Deiner Katze wegorientierst, kann dies eine der wirksamsten Methoden sein, um Dein Anliegen zu vermitteln und negative Verhaltensweisen wie Beissen, Kauen und Anspringen zu unterbinden. Deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken, ist eine gute Möglichkeit, gutes Verhalten zu verstärken und schlechtes Verhalten zu unterbinden. Wenn Deine Katze zum Beispiel beschliesst, an der Couch zu kratzen, solltest Du sie zurück zu ihrem Kratzbaum schicken.

Achte auf die Gesundheit Deiner Katze. Benutzt Deine Katze die Toilette an einem anderen Ort als ihrem Katzenklo? Während junge Katzen einige Zeit brauchen, um zu lernen, wo sie sich erleichtern können, sollten ältere Katzen wissen, wo sie hingehen müssen. Wenn Deine Katze plötzlich anfängt, in anderen Bereichen Deiner Wohnung zu urinieren oder zu koten, vereinbare einen Termin mit Deinem Tierarzt oder Deiner Tierärztin. Diese Verhaltensänderung kann ein Anzeichen für eine gesundheitliche Veränderung sein, und Dein Tierarzt oder Deine Tierärztin wird Dir sagen können, ob der Gesundheitszustand Deiner Katze in Ordnung ist. Du würdest Deine Katze sicher nicht für etwas bestrafen wollen, wofür sie nichts kann. Arbeite mit Deinem Tierarzt oder Deiner Tierärztin zusammen, um die Ursache von Unfällen in der Wohnung herauszufinden. Wenn es sich um ein gesundheitliches Problem handelt, können sie Dir Möglichkeiten aufzeigen, wie Du Deine Katze wieder gesund machen kannst. Wenn es sich um ein Verhalten handelt, kann er oder sie Dir auf der Grundlage der bisherigen Interaktionen mit Deiner Katze zusätzliche Tipps zur Korrektur des Verhaltens geben.

Nimm Änderungen an der Umgebung vor. Wenn Du versuchst, Deine Katze davon abzuhalten, Dein Ledersofa zu zerkratzen oder auf Deine Tische zu springen, kannst Du die Umgebung so verändern, dass sie damit aufhört. Ein Backblech zum Beispiel, das auf der Tischkante liegt, wird auf den Boden fallen, wenn Deine Katze beim Springen dagegen stösst. Eine weiche, seidige Decke auf Deiner Ledercouch lässt Deine Katze herunterrutschen, wenn sie versucht, auf die Kissen zu klettern. Nimm niemals Veränderungen vor, die Deiner Katze schaden könnten. Im Internet findest Du zahlreiche katzenfreundliche Methoden, die Dir helfen, das Verhalten Deiner Katze zu ändern.

Der wichtigste Tipp, um zu lernen, wie man eine Katze erzieht, ist, sich Zeit für sie zu nehmen, sich mit ihr zu beschäftigen und ihr gutes Verhalten zu loben. Auch wenn Deine Katze unabhängig ist, möchte sie doch eine liebevolle Beziehung zu Dir haben.

Biographie der Autorin

Erin Ollila

Erin Ollila glaubt an die Macht der Worte und daran, wie eine Botschaft ihr Zielpublikum informieren und sogar verändern kann. Ihre Texte sind überall im Internet und in Printmedien zu finden und umfassen Interviews, Ghostwriting, Blogbeiträge und kreative Sachbücher. Erin ist Expertin für SEO und alles, was mit sozialen Medien zu tun hat. Sie schloss ihr Studium an der Fairfield University mit einem Master of Arts in kreativem Schreiben ab. Folge ihr auf Twitter @ReinventingErin oder erfahre mehr über sie unter http://erinollila.com.

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