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Wo Sie Ihre Katzen- und Hundenahrung aufbewahren, kann einen großen Unterschied im Hinblick auf Qualität und Frische ausmachen, sobald die Verpackung geöffnet wurde. Hier finden Sie einige häufige Fragen und Empfehlungen zur optimalen Lagerung der Hill’s Trocken- und Dosennahrung für Hunde und Katzen.
Zeig Deine Liebe mit Nassfutter: eine grossartige Wahl für Tiere mit gesundheitlichen Problemen
Mitarbeiterautor
|2. Februar 2026
Juckende Ohren sind ein häufiger Grund für Tierarztbesuche. Das ständige Kratzen und Kopfschütteln kann dich verrückt machen, ganz zu schweigen von deinem Hund. Es ist niemals angenehm, juckende und wunde Ohren zu haben, daher ist es wichtig zu wissen, wonach man Ausschau halten sollte und wann Hilfe benötigt wird. In diesem Artikel schauen wir uns an, warum die Ohren deines Hundes jucken können und was du tun kannst, um euch beiden eine willkommene Linderung zu verschaffen.
Es gibt vieles, was Juckreiz in und an den Ohren deines Hundes auslösen kann. Oft gerät der Hund dabei in einen Teufelskreis aus Jucken und Kratzen. Damit kann er sich viel Schaden zufügen, wenn die Ursache nicht früh gefunden und bekämpft wird. Die Hauptursachen für juckende Ohren beim Hund sind:
Parasiten
Fremdkörper
Futtermittelallergien.
Atopische Dermatitis
Rasse
Infektion. Sekundärinfektionen aufgrund anderer Ursachen für juckende Ohren können die Situation weiter verschlimmern.
CM/SM oder Chiari-Malformation/Syringomyelie
Schauen wir uns diese einmal genauer an.
Alle Hunde nehmen im Laufe ihres Lebens immer wieder Parasiten auf. Das ist ein unvermeidlicher Teil eines Hundelebens und der lustigen Spaziergänge. Flöhe sind die häufigsten Parasiten, und sie bevorzugen den Kopf, den Hals und das Hinterteil als Aufenthaltsorte. Wenn dein Hund den Kopf schüttelt oder sich kratzt, solltest du als Erstes Flöhe ausschließen.
Hunde können auch Ohrmilben bekommen, die von Tierärzt:innen Otodectes genannt werden, sowie eine andere Milbenart namens Sarcoptes. Beides kann zu starken Reizungen im Ohr führen, im Falle von Sarcoptes auch an der Ohrmuschel und in den Axillae, die den Achselhöhlen Ihres Hundes entsprechen.
Auch Zecken können ein großes Problem darstellen, vor allem in wärmeren Klimazonen und bestimmten Umgebungen wie Wiesen und Wäldern. Zecken sind Opportunisten und warten darauf, dass ein Hund durch das Unterholz streift, um auf ihn zu klettern. Das bedeutet, dass sie häufig auf dem Kopf und an den Ohren landen.
Es kommt überraschend häufig vor, dass Fremdkörper wie Grassamen – oder Fuchsschwänze, wie sie aufgrund ihres buschigen Aussehens auch genannt werden – im Ohr hängen bleiben. Besonders wahrscheinlich ist das bei Rassen mit langen, haarigen Hängeohren wie etwa Spaniel, aber es kann jedem Hund passieren. Denk daran, wenn er nach einem Spaziergang plötzlich beginnt, den Kopf zu schütteln oder seine Ohren zu kratzen. Aufgrund ihrer Grannen können Grassamen sich nur in eine Richtung bewegen, wenn sie im Fell hängen. Außer an den Ohren können sie auch an Haut und Pfoten eine Menge Probleme verursachen, wenn sie irgendwo eindringen und beginnen, weiterzuwandern.
Gleich der Atopie können auch Futtermittelallergien bei Hunden sowohl Hautsymptome – z. B. juckende Ohren – als auch Magen-Darm-Störungen wie Durchfall hervorrufen. Futtermittelallergien kommen bei bestimmten Rassen, z.B. Boxer, Labradore und Möpse, häufiger vor als bei anderen.
Atopie ist eine Allergie gegen Umweltfaktoren wie Pollen, Pflanzen und Hausstaubmilben. Sie verursacht Juckreiz an vielen Stellen des Körpers, auch an den Ohren. Einige Rassen wie Labrador, Golden Retriever, Boxer und West Highland White Terrier sind anfälliger dafür als andere.
Wie bereits erwähnt, sind einige Hunderassen mehr von Atopie und Futtermittelallergien – und dem damit einhergehend Juckreiz an Haut und Ohren – betroffen als andere, aber auch die jeweils rassetypische Form, Größe und Behaarung der Ohren haben einen großen Einfluss. „Natürliche“ Hunde besitzen eher aufrechte oder halb aufgerichtete Ohren. Bei ihnen helfen zwar feine Härchen am Eingang beim Abfangen von Schmutz und Teilchen, die Gehörgänge selbst sind jedoch unbehaart, offen und gut belüftet.
Spaniels und sonstige Rassen mit langen, behaarten Schlappohren neigen eher dazu, Grassamen aufzusammeln. Alles, was das Milieu im Gehörgang verändert, macht ihn anfällig für verschiedene Bakterien, Entzündungen und Infektionen. Basset Hounds und andere Hunde mit extremen Hängeohren, Shar-Peis mit eng am Kopf anliegenden Ohren und Rassen wie Pudel mit stark behaarten Gehörgängen haben alle eine schlechte Belüftung und sind anfällig für Infektionen. Entscheide dich bei der Auswahl eines Hundes immer für einen mit möglichst natürlichen Ohrformen und Proportionen.
Sowohl bakterielle als auch Hefeinfektionen können schmerzhafte Entzündungen und Juckreiz in den Ohren verursachen. Wenn dein Hund eine Ohrenentzündung hat, bemerkst du vielleicht einen unangenehmen Geruch oder Ausfluss aus einem oder beiden Ohren. Diese Infektionen sind oft Sekundärfolgen auf andere, primäre Ursachen, aber sie machen die Sache komplizierter und verlängern den Teufelskreis aus Juckreiz und Kratzen.
Obwohl diese Krankheit bei Hunden im Allgemeinen ungewöhnlich ist, tritt sie bei einigen Rassen, insbesondere dem Cavalier King Charles Spaniel, immer häufiger auf. Es handelt sich um ein Missverhältnis zwischen der Schädelgröße und dem Gehirn, das schmerzhafte Kopfschmerzen und andere Symptome verursachen kann. Einige dieser Hunde scheinen sich zwanghaft an den Ohren und am Hals zu kratzen, aber es handelt sich dabei gar nicht um eine Hautreizung, sondern um eine neurologische Ursache. Wenn du einen King Charles Spaniel hast und deine Tierarztpraxis keine Ursache für die Ohren- oder Hautreizung finden kann, sollte man vielleicht CM/SM als Grund in Betracht ziehen.
Bei Tier- und Humanmediziner:innen gilt der Wahlspruch: „Häufige Ursachen treten auch häufig auf". Es mag offensichtlich klingen, aber dein:e Tierärzt:in wird zunächst die häufigsten und offensichtlichsten Ursachen ausschließen.
Allgemeine körperliche Untersuchung. Bevor er oder sie sich die Ohren deines Hundes auch nur ansieht, möchte dein:e Tierärzt:in ihn vielleicht erst einmal umfassend körperlich untersuchen. Dabei wird auf Anzeichen von Flöhen oder sonstigen Parasiten geachtet sowie auf Hinweise allgemeiner Hautkrankheiten wie kahle oder verschorfte Stellen. All das liefert Anhaltspunkte für die Ursache der juckenden Ohren.
Otoskopie. Ein Otoskop ist ein Gerät, durch das man mit Licht und einem Vergrößerungsglas in den Gehörgang deines Hundes hinein sehen kann. Dein:e Tierärzt:in verwendet es, um nach offensichtlichen Dingen wie Grassamen zu suchen, aber auch Milben, Entzündungen und Infektionen. Manchmal sind Hunde so aufgeregt und unruhig, dass dein:e Tierärzt:in sie möglicherweise sedieren muss, um diese Untersuchung sicher durchführen zu können.
Abstriche und Kulturen. Sie werden zur Feststellung von bakteriellen oder Hefepilzinfektionen gemacht.
Hautgeschabsel. Diese nimmt man vor, um nach mikroskopisch kleinen Parasiten wie der Sarkoptesräude zu suchen.
Allergieuntersuchung. Dazu gehören eventuell eine Ausschlußdiät oder Blut- und Hauttests für Umweltallergien.
Wie du dir sicher vorstellen kannst, hängt die Behandlung der juckenden Ohren bei deinem Hund vollkommen von den Ursachen ab. Wenn ein großer Grassamen geschickt aus seinem Gehörgang entfernt werden konnte, geht es ihm sofort wieder gut und alle sind glücklich!
Aber möglicherweise benötigt er andere Behandlungen, die langwieriger sein können. Dazu gehören:
Reinigung. Häufig kommt es bei Hunden mit juckenden Ohren zu einer Ansammlung von Ohrenschmalz und möglicherweise zu Eiter in den Ohren.. Wenn du dem deinen medizinische Ohrentropfen verabreichen sollst, musst du eventuell zuvor die Ohren reinigen, damit das Mittel bis auf die Haut gelangt, um wirken zu können. Dein:e Tierärzt:in wird dir zeigen, was du machen musst und erklären, wie oft.
Medikamente. Vielleicht sind entzündungshemmende, antibiotische oder antimykotische Ohrentropfen zu verabreichen – oder auch alle drei Arten! Eventuell verschreibt dein:e Tierärzt:in zusätzlich noch oral einzunehmende Antibiotika, wenn die Tropfen allein nicht genügen. Es könnte sein, dass dein Hund eine entzündungshemmende Spritze bekommt, um den Juckreiz zu lindern und den Teufelskreis des Kratzens zu unterbrechen.
Ernährungsumstellung. Bei Hunden mit Futtermittelallergien und Atopie kann eine Ernährungsumstellung viel bewirken. Spezielle Diäten helfen gegen Futtermittelallergien der allermeisten Hunde. Es gibt auch Diätfutter mit entzündungshemmenden Eigenschaften oder sogar solches, das Hunden mit Atopie hilft, die Hautbarriere zu regenerieren. Deine Tierarztpraxis wird dir bei der Auswahl des individuell besten Futtermittels für deinen Hund behilflich sein.
Allergielinderung. Je nachdem, wogegen dein Hund allergisch ist, kann eine Ernährungsumstellung, die Einnahme von Antihistaminika oder ein Umweltmanagement erforderlich sein.
Parasitenbehandlung. Abhängig von den Parasiten, die dein Hund hat, wird dein:e Tierärzt:in ihm Tropfen, Spot-on-Produkte oder medizinische Shampoos verschreiben.
Stochere niemals in den Ohren deines Hundes herum und tu nichts hinein, was dir dein:e Tierärzt:in nicht geraten hat. Du könntest seine Ohren oder sein Hörvermögen schädigen oder Entzündungen und Schmerzen verschlimmern.
Es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um Ohrenprobleme von vornherein zu vermeiden:
Wenn dein Hund sehr pelzige Ohren hat, kannst du die Haare kurz scheren, vor allem in den Sommermonaten, wenn sich das Problem der Grassamen stellt. Versuch dir anzugewöhnen, die Ohren und Pfoten deines Hundes nach jedem Spaziergang zu kontrollieren, ob er nicht Grassamen in seinem Fell mitschleppt. Wenn du siehst, dass ein Samen schon auf dem Weg in den Gehörgang ist, lass ihn in der Tierarztpraxis mit dem richtigen Werkzeug entfernen.
Wenn dein Hund ein begeisterter Schwimmer ist, kann er aufgrund der Feuchtigkeit häufiger Ohrenprobleme bekommen. Es kann helfen, wenn du seine Ohren nach jedem Schwimmen vorsichtig mit etwas Watte trocknest.
Führe regelmäßig Parasitenvorbeugung durch.
Wenn dein Hund Anzeichen einer Ohrenentzündung zeigt, solltest du baldmöglichst deine Tierarztpraxis aufsuchen. Wie gesagt, hängt die Therapie von der zugrundeliegenden Ursache ab, aber es ist ratsam, sich umgehend in Behandlung zu begeben, da Fremdkörper und Infektionen schnell sehr ernst werden und das Gehör deines Hundes gefährden können. Es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen, und bei jedem dieser Probleme gilt: Je früher du mit der Behandlung beginnst, desto besser.
Es gibt jede Menge mögliche Ursachen für juckende Hundeohren. Die häufigsten sind Parasiten, Fremdkörper wie Grassamen, Infektionen und Allergien.
Ohren mit Infektionen sind oft schmutzig, entzündet und übelriechend. Wenn du nur irgendwie beunruhigt über die Ohren deines Hundes bist, lass das so bald wie möglich tierärztlich begutachten.
Ja, sowohl Futtermittel- als auch Umweltallergien (Atopie) können bei Hunden juckende Ohren verursachen.
Das hängt von der Ursache ab. Versuche niemals, die juckenden Ohren deines Hundes zu behandeln, ohne ihn deinem:r Tierärzt:in vorgeführt zu haben. Du könntest ihm leicht Schmerzen zufügen und die Sache verschlimmern.
Halte das Fell an den Ohren deines Hundes kurz, vor allem im Sommer. Wenn er Schwimmen geht, trockne ihm anschließend sanft mit Watte das Ohreninnere. Betreibe regelmäßig Parasitenvorbeugung.
Überprüft von Dr. Hein Meyer, DVM, PhD, Dipl-ECVIM-CA und Dr. Emma Milne BVSc FRCVS
Einer unserer Autoren hat diesen Artikel für Sie verfasst
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